Wer auf Fernreisen Japan erkundet, stößt in vielen japanischen Städten auf Sintō-Schreine und buddhistische Tempelanlagen. Im Gegensatz zu den europäischen monotheistischen Glaubenszugehörigkeiten, bekennen sich 86 Prozent der Japaner sowohl zum Buddhismus als auch zum Shintoismus. Urlauber, die für ihre Fernreisen Japan auswählen, fragen häufig Einheimische nach einer Erklärung für die doppelte Auslebung der Religion. Japaner erklären die Zugehörigkeit zu zwei Religionen mit den verschiednen Glaubensrichtungen: Der Shintoismus verfolgt die Religion des Lebens und des Diesseits, während der Buddhismus für die kommende Welt und für die Seele steht. Urlauber, die auf ihren Fernreisen Japan erkunden, erleben häufig verschiedene Glaubensfeste mit. Fröhliche und unbeschwerte Feste wie Geburten, Hochzeiten und Erntedank gehören zum Bereich des Shintoismus, während zum Beispiel Beerdigungen nur durch den Buddhismus vollzogen werden.
Auch günstige Japanreisen führen zu zahlreichen religiösen Schreinen und Tempeln, die Urlauber ganz einfach an Hand der jeweiligen Eingänge unterscheiden können. Bei dem Besuch eines Schreines treten Besucher durch ein Haupttor, dem torii, das Gelände. Das markante Tor besteht aus zwei senkrechten Säulen und zwei darüber liegenden Balken, wovon der obere Balken etwas gebogen ist. Viele der Haupttore sind mit einem zinnoberroten Lack überzogen und leuchten schon von weitem und nur wenige Tore bestehen aus unbehandeltem Holz.
Führen günstige Japanreisen zu einem Tempel, betreten die Besucher ihn durch den mon, dem Haupteingang, der im Vergleich zu einem Shintō-Haupttor wesentlich stabiler wirkt. Der Eingang besteht aus mehreren Flügeln und übereinander gestaffelten Dächern, um die herum sogar Laufstege führen können. Die Tempeleingänge werden häufig von Wächterfiguren bewacht, die meistens Deva-Könige darstellen. Die wichtigsten Aufgaben der Tempelanlagen bestehen aus dem Gedenken an die Toten und der Aufbewahrung der sterblichen Überreste, sowie aus festlichen Totenzeremonien.
Viele günstige Japanreisen führen auch in die Stadt Ise, denn dort befindet sich der bedeutende Ise-Schrein, der Ahnenschrein des japanischen Kaisers. In einer Schreinanlage befinden sich die Haupthalle, Honden, und eine Vorhalle, die im japanischen heiden genannt wird. In der großen Haupthalle wird das heilige Symbol des Schreins verwahrt, während sich im heiden der Platz für die Opfergaben befindet. Größere Schreine, wie zum Beispiel der Ise-Schrein, verfügen auch noch über eine Anbetungshalle und einem Pavillon, indem rituelle Waschungen stattfinden. Zum Teil stehen auf dem Gelände noch ein weiterer Pavillon für Tanz und mehrere Wohnungen für die Priester.

















