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Billigflieger – Segen oder Trost?

Wer in den letzten Jahren regelmäßig Fernsehen geschaut hat, wird gesehen haben, dass immer mehr Airlines mit immer günstigeren Preisen auftauchen. Von Ryanair, über den ehemaligen "Mallorca-Bomber" Air Berlin bis FlyNiki, die mittlerweile auch von Air Berlin aufgekauft wurde – In den vergangenen Jahren herrschte ein starker Konkurrenzkampf um den besten Preis, aber auch Service. So entwickelte sich Air Berlin vom Ferien- bzw Billigflieger zu einer internationalen Business-Fluglinie, die mittlerweile mit verschiedenen anderen Fluggesellschaften kooperiert bzw. Fusioniert ist. Im folgenden Artikel versuchen wir, etwas Licht in den Urwald der "Touri-Bomber" zu bringen und hoffen auch, Ihnen eventuell die Auswahl bei kommenden Urlauben zu erleichtern.

Am Extremsten vermarktet wohl Ryanair seine Preise: Flüge für 8€, aus Metropolen wie Frankfurt oder München – Naja, zumindest fast. Denn: Anstatt den Internationalen Flughäfen fliegen Billigflieger aus Preisgründen von Regionalairports, wie zum Beispiel dem Flughafen München Memmingen, auch "Allgäu Airport" genannt, ab. Dies kann von Vorteil oder Nachteil sein, denn eventuell wohnt man näher an einem dieser Flughäfen und spart sich somit ein teures Taxi. Jedoch sollte eines beachtet werden: Manch ein Billigflieger wirbt selbst heute noch für Preise ohne Steuern, außerdem kostet praktsich alles extra: So bezahlt man bei Ryanair und Ähnlichen Gesellschaften noch 15 Euro extra für das Gepäck(15kg). Auch Getränke anboard kosten einen Aufpreis, wer einen speziellen Sitzplatz möchte, bezahlt auch – nämlich 5 Euro, soviel kostet das sogenannte "Priority Boarding". Doch wer einfach nur für 2-3 Tage eine Metropole kennen lernen will und vor dem Flug etwas getrunken hat, sollte kaum Probleme bekommen, denn günstiger kommt man nicht von A nach B, auch wenn die Reise 50-100km vom eigentlichen Ziel entfernt beginnt oder endet.

Wer immer den günstigsten Preis verlangt, oder sich bei der Suche unsicher ist, dem helfen Portale wie "Low Cost Airline Guide"(Siehe unten) – Es lassen sich alle verfügbaren Routen und Airlines anzeigen, anschliessend kann man direkt die Preise vergleichen. Es geht kaum komfortabler. Und wer ohnehin in der Nähe eines Regionalflughafen wohnt, der wird sich sicher öfters überlegen, ob die extra Taxipreise zum nächsten "Internationalen" Flughafen es wirklich wert sind, um an Board kostenlos ein Getränk zu erhalten – wenn diese nicht gerade zur Neige gegangen sind. Und schließlich kann man diese auch an Board des Billigfliegers erwerben, wenn auch gegen Aufpreis.

Unser Fazit: Wer nur 2-3 Tage lang eine etwas weiter entfernte Stadt besichtigen will, sollte es sich doppelt überlegen, ob ein Billigflieger nicht doch etwas für ihn wäre. Für Handgepäck fällt in der Regel kein Aufschlag an und auch wenn man nicht unbedingt den gewünschten Gangplatz erhält – Günstiger zu fliegen ist aktuell kaum möglich, doch es hat eben auch seine Nachteile.

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